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Von der Idee zum Buch

Die Idee zu meinem ersten Kinderbuch ist natürlich in Australien entstanden. 

Als ich erfahren habe das meine Nichte das Licht der Welt erblicken wird und wir das verpassen werden. Ich wollte ihr unbedingt etwas mitbringen und mitgeben, wenn wir schon die ersten Monate ihres Lebens verpassen.

In Australien gibt es viel faszinierendes, aber allem voran ist es wohl die Tierwelt. Mit Tieren die es sonst nirgends auf der Welt gibt. Also die Figuren waren schnell klar, aber was wollte ich dem kleinen Kind an Werten mitgeben? Auch das kam wie von selbst. Noch bevor wir Australien verlassen hatten, war das Buch fertig. Dachte ich jedenfalls... 

Was danach kam, war für mich wesentlich schwierig als die Geschichte zu schreiben.

Nur ein Teil ging ebenfalls wie von selbst: Ein Kinderbuch sollte für mich ganz klar Zeichnungen enthalten. Ich kann überhaupt nicht zeichnen, also wendete ich mich an die einzige Künstlerin die ich kenne. Meine Tante. Glücklicherweise erklärte sie sich sofort bereit meine Geschichte zu malen. Wie ich finde unglaublich gut, auch wenn sie selbst nie in Australien war. Dann kam der schwierige Part. Wie mache ich ein Buch?

Plötzlich beschäftigten mich Fragen wie: Braucht man einen Verlag? Wie gut ist meine Rechtschreibung wirklich? Wie erstellt man ein Buchcover? Wie digitalisiert man die gemalten Bilder am besten, in Bester Qualität? Wie teuer wird diese Unternehmung? 

Fragen über Fragen...

Die Arbeit am Computer machte mir meistens Spass, ich lernte viel neues. Das ganze Layout dauerte aber eine Weile, auch weil ich ja mittlerweile wieder arbeiten ging. 

Die Bilder digitalisierte ich selbst und bin mit der Qualität durchaus zufrieden.

Ich suchte im Internet nach Lektoren, schon nach einer halben Stunde war klar: 

Das übersteigt definitiv mein Budget! Also war ich auf die Hilfe von sprachbegabten Freunden angewiesen. Die sich alle bereit erklärt haben zu helfen und diesen Haufen Arbeit auf sich zu nehmen! Danke nochmals! 

Ich fand heraus das ich keinen Verlag brauche, versuchte es trotzdem bei zwei kleinen Verlagen. Die meine Geschichte aber höflich ablehnten. Also hiess es: self-publishing. 

Dazu musste ich jetzt eine bezahlbare Druckerei finden. Und mir Gedanken dazu machen ob ich mir eine ISBN Nummer kaufen wollte oder nicht. Ich entschied mich im letzten Moment noch dafür. Nur für den Fall, wenn es Skippy doch noch in Kinderbuchläden schaffen würde. Und «gründete» so kurzerhand auch gleich den Monstravel Verlag.

Die letzte Knacknuss war das Buchcover. Daran biss ich mir fast die Zähne aus. Ich musste feststellen das hier meine Computer- und kreativen Fähigkeiten wohl enden. 

Glücklicherweise übernahm dann Urban Illustration mein Problem.

Und der Verkaufspreis? Ich erstellte tatsächlich ein Excel mit den bisherigen Ausgaben. Es half mir aber bei der Entscheidung bezüglich des Buchpreises nicht vollständig. Ich stöberte im Internet und in Buchläden nach vergleichbaren Kinderbüchern und deren Preise.

Nun ist das Buch fertig, das es sich danach nicht einfach von selbst verkauft, hatte ich völlig vergessen. Also musste ich zuerst den Webshop erstellen und dann Werbung machen. Ich wählte die gratis Variante für Werbung; Social media. Aber wieviel Leute erreicht man da durch tatsächlich? Jedenfalls genug um meine 1.Auflage von 100 Stück zu verkaufen. Die 2. Auflage ist nun bestellt und ich überlege mir weitere Marketingstrategien. Daneben schreibe ich noch an meinem 2. Kinderbuch. 

Es ist auch nicht ganz einfach die Nachbestellung, den Versand und die Werbung von unterwegs zu erledigen. Aber zum Glück habe ich zuhause einen tollen Versandmanager und eine Qualitätskontrolleurin (meine Eltern:-))!

Genug Geld verdienen, um es zum Beruf zu machen, werde ich wohl nicht, aber ich bin gerne eine Hobbyautorin. 

 


Was «Frau» beim Campen dabei hat:

 

Eine ganze Packung Haargummis. Nicht nur ein oder zwei Stück. Da diese immer mal wieder verschwinden oder kaputt gehen. Und man kann nicht nur die Haare damit zusammen binden. Man kann offene Packungen verschliessen oder auch etwas festmachen.

 

Haarseife, man muss sich und die Haare daran gewöhnen, aber nachher ist es super, ich würde nie mehr auf ein herkömmliches Shampoo wechseln. Die Haare fetten weniger schnell nach, was bedeutet das man sie Sorglos auch mal nicht zu waschen braucht und man hat keinen Abfall!

 

Schlauchschal Multifunktionstuch, bei Wind um die Haare im Zaum zu halten, bei Kälte um den Nacken zu wärmen oder beim Sport. Und heutzutage ist es auch ganz zweckmässig wenn man den Mundschutz vergessen oder verloren hat. Noch etwas positives, es braucht kaum Platz!

 

Pyjama und Sportkleidung Klar gibt es Temperaturen wo es bequemer ist in langen Hosen und Langarmshirt zu schlafen. Aber zwei Paar, mit Teddybären übersäten, flauschigen Pyjamas, dabei zu haben empfehle ich nicht. Nehmt doch etwas mit was ihr auch sonst tragen könntet. Zum Beispiel beim Sport oder wenn es draussen ganz kalt ist sich auch für eine Zwiebelschicht eignet.

Wenn wir schon bei der Bekleidung sind. Nehmt bequeme Sachen mit! Kleider die auch einmal eine heisse Wäsche und den Tumbler überleben. 

Kopfbedeckung und gutes Schuhwerk nicht vergessen! ;-)

Auch ein Kleidungsstück das ich sehr empfehlen kann ist die Leggings. Für unter einem Rock, auch zum schlafen ok, für Sport oder wenn es ganz kalt ist unter den Jeans.

Natürlich die Sachen nicht zuerst beim Sport anziehen und dann zum schlafen, vielleicht eher umgekehrt... ;-)

 

Kindle! Ich liebe Bücher und lesen. Aber Gepäckmässig kann man natürlich nicht einen Stapel Bücher mitnehmen. Deshalb habe ich seit unserer Weltreise 2012/13 einen Kindle. Einen E-Reader kann ich als Leseratte sehr empfehlen.

 

Liebe Frauen, nehmt doch gar keine Schminke mit. Das spart viel Zeit und Platz. Man kann zum Beispiel eine

getönte Tagescreme anstelle von Make-up brauchen. Wenn man eine wählt mit Sonnenschutz Faktor braucht man sich zusätzlich an einen normalen Tag draussen, keine Sorgen mehr zu machen.

 

Schmuck, genau wie beim schminken ist hier mein Moto, weniger ist mehr. Lasst die teuren Sachen und die Erbstücke von der Oma Zuhause. Man möchte ja weder bestohlen werden noch die teuren Sachen in der Campingdusche vergessen. Meine Lieblings Teile sind selbstgemachte Armbänder von Freundinnen. Auch kann man sich ja vielleicht kleine Ohrstecker als Souvenir unterwegs mal leisten.

 

Auch wenn ihr keine Yoga Fans seid könnte etwas davon für euch praktisch sein.

Eine Yogamatte, ein Yogatuch mit Noppen oder ein Sarong.

Denn diese Dinge eigenen sich nicht nur für Yoga, sondern auch für Fitnessübungen und faul auf dem Camping oder am Meer rumliegen.

Sogar um einem Blick unters Auto oder den Camper zu werfen kann es empfehlenswert sein.

 

Wenn Frau alleine Campen geht; ist es sicher von Vorteil einige Werkzeuge dabei zu haben. Auch ganz praktisch dabei zu haben ist: eine Rolle Panzertape und Kabelbinder. Auch ich habe damit verschiedene Dinge schon reparieren können. Schweizer Sackmesser nicht vergessen!

 

Und nochmals zusammengefasst weniger ist mehr, vor allem wen man mit einem Zelt, Auto oder Bus unterwegs ist. Wer natürlich ein Wohnwagen oder ein Wohnmobil hat, darf schon mal etwas mehr einpacken. Praktisch sind alle Dinge die mehr als nur einen Zweck erfüllen. Natürlich ist die Liste nicht komplett, nur eine kleine Anregung.

Achtung, der Beitrag kann unbezahlte, unabsichtliche Werbung enthalten. 


Gibraltar 

gehört zum Britischen Überseegebiet. Die Amtssprache ist Englisch und die Währung ist Gibraltar Pfund. Das nicht sehr geläufige Autokennzeichen ist GBZ. 

Es ist der einzige Ort in Europa, an dem Affen freilebend vorkommen. Eine Legende besagt, dass die britische Herrschaft in Gibraltar beendet sei, sobald der letzte Affe den Felsen verlassen hätte. 

Die Halbinsel Gibraltar umfasst eine Landfläche von 6,5 km², wobei die Grenze zwischen Gibraltar und Spanien nur 1,2 Kilometer lang ist. Auf der spanischen Seite der Grenze liegt die Stadt La Línea de la Concepción, dazu gibt es auch eine Serie auf Netflix. 

Was uns aber am meisten fasziniert sind andere Dinge.

Die Grenzkontrolle wird hier wirklich noch durchgeführt. Wir warten, mehr oder weniger geduldig, fast eine halbe Stunde an der Grenze. Was danach kommt ist einzigartig. Die Start- und Landebahn des Gibraltar Airport führt über die Hauptstrasse. So fahren wir mit Bänzu eigentlich über einen Flugplatz! 

Wir wissen schon das es in Gibraltar keine Mehrwertsteuer gibt, aber auf der Shoppingmeile an der Main Street kommt man sich ein bisschen vor als wäre man am Flughafen. Tabak und Alkohlläden, sowie Elektronikshops und Wechselstuben beherrschen das Stadtbild. Aber ansonsten fühlt es sich an als wären wir in unserem geliebten England gelandet. Wären da nicht die Palmen, Mandarinenbäume und das angenehme Klima. Auch modisch sind die Gibraltar eher den Engländern angepasst als den Spaniern. Alles ist auf Englisch beschriftet und auch die roten Telefonzellen und Postboxen sind vorhanden. Es gibt die typischen englischen Läden Debenhams und Marks&Spencers. Also ganz klar war als nächstes auf dem Programm steht, ab ins Pub!!! Im Lord Nelson Pub bestellen wir unseren Favoriten; Fish & Chips. Normalerweise würde auch ein Bier oder ein Cider dazugehören, aber das lassen wir bleiben, es ist erst Mittag. Die Leute sind sehr freundlich und hilfsbereit und das Beste ist, es besteht keine Sprachbarriere mehr. 

Der Besuch bei den frechen Berberaffen verschieben wir aufs nächstes Mal. Gerne würden wir dann mit der Seilbahn oder zu Fuss den Affenfelsen erklimmen. Der Felsen ist 426m hoch und ragt steil aus dem Meer und fällt schon von weitem ins Auge. Die Stadt selbst schmiegt sich an seine Westflanke. Wir umrunden die Halbinsel mit dem Auto, quetschen uns durch enge Tunneln die in den Felsen gehauen sind. Im Fels befindet sich übrigens ein 50km langes Tunnelsystem, die ersten wurden schon 1780 gegraben, weitere kamen im 2. Weltkrieg hinzu. Der flache Teil Gibraltars wurde mit diesem Material vergrössert. Trotzdem bleibt neben dem Flughafen, einige militärische Einrichtungen, dem grossen Friedhof für Gefallene aus den Weltkriegen und dem Naturschutzgebiet nicht mehr viel Platz für die 34’500 Einwohner. 

Unser Ausflug nach Gibraltar hat sich wirklich gelohnt und wir werden wenn möglich wiederkommen.

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Es warten bald noch weitere tolle specials auf euch:

Fragen an das Leben

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Kochen im Camper

Und vieles mehr...